Über uns

Mit Herz, Hirn und Augenmaß für unsere Josefstadt.

Wir sind eine Gruppe politisch aktiver Bürger/innen im 8. Wiener Bezirk rund um den ehemaligen Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian. Gemeinsam ist uns, dass wir unsere Erfahrungen für die Josefstadt einsetzen wollen.

ECHT-JOSEFSTADT-Liste Heribert Rahdjian bekennt sich zu einer freien, offenen Gesellschaft. Frei von Zwängen, rassistischen und nationalistischen Gedanken. Religion und individuelle Lebensgestaltung sind Sache des Individuums und nicht gesellschaftsbedingt oder verordnet.

Wir glauben an ein respektvolles Miteinander und dass mit der Bereitschaft zu Kompromissen mehr erreicht werden kann,  um so unseren Bezirk Schritt für Schritt lebenswerter zu machen.

Heribert Rahdjian

ehemaliger Bezirksvorsteher der Josefstadt

 

Gerald Wachter

Photovoltaikanlagenberater

 

Doris Stark

Freiberuflich in der Baubranche tätig

 

Ingrid Gurtner

Aktivistin

 

Franz Waldner

Beamter im Lebensministerium

 

Unsere Grundsätze

Die Menschenrechte gelten für alle Menschen: Jeder Mensch hat das Recht auf Familie, auf Gesundheit, auf Bildung auf politische Teilhabe. Wir lehnen daher jegliche Ungleichbehandlung auf Grund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Religion, Alter, politischer Orientierung oder dergleichen ab und leben Rücksicht und Toleranz – immer auch und gerade gegenüber Andersdenkenden.

Demokratie stärken: Entscheidungen über unsere Lebensgrundlagen und unsere Lebensqualität dürfen nicht den Märkten, Eliten und angeblichen Sachzwängen überlassen werden. Menschen und Politik müssen „die Wirtschaft“ und „die Märkte“ kontrollieren und nicht umgekehrt.

Lokal handeln, global denken: Auch wenn wir „nur“ auf lokaler Ebene aktiv sind, gilt es immer auch über den Tellerrand zu blicken und die Auswirkungen unseres Handelns zu berücksichtigen. Unser Lebensstil darf nicht die Lebensgrundlage von Menschen – auch wenn diese weit weg sind – und zukünftigen Generationen gefährden.

Gerechtigkeit: Reichtum und gesellschaftliche Teilhabe werden immer ungleicher verteilt. Dieser Entwicklung wollen wir entgegenwirken. Durch die Förderung von leistbarem Wohnraum, durch Steuern auf Vermögen, durch Unterstützung von Menschen, die sonst an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Gleichberechtigung: Wir setzen uns ein für Maßnahmen zur Gleichberechtigung der Geschlechter in allen Lebensbereichen. Das sind insbesondere Maßnahmen zur gerechten Verteilung der Familienarbeit, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und Quotenregelung, die das Ungleichgewicht der Geschlechter in Führungsposition ausgleichen helfen. Mehr Mädchen sollten in traditionellen Männerberufen und mehr Burschen in traditionellen Frauenberufen arbeiten.

Unsere Schwerpunkte und Ziele für die Josefstadt

Natur findet Josef(stadt): Holen wir die Natur in die Stadt: durch Fassaden- und Innenhofbegrünung, Baumpflanzungen und Pflanztröge, durch Dachbegrünungen und Hochgärten verbessert sich das Mikroklima nachhaltig. Gemeinschaftsgärten erfreuen sich höchster Beliebtheit und fördern das soziale Leben.

Im Sinne einer verantwortungsvollen Nutzung unserer Ressourcen muss die Trennung und Entsorgung unseres Hausmülls vereinfacht werden. Müllsammelinseln und Problemstoffsammelstellen in fußläufiger Entfernung sorgen für kurze Wege und erhöhte Akzeptanz.

Photovoltaik ist eine auch in der Stadt anwendbare Technik um die Energie der Sonne zu nutzen. Die Josefstadt bietet hierfür großes Potential, dass wir fördern und entwickeln wollen.

Öffentlicher Raum und Mobilität: Straßen sind die Lebensadern der Stadt. Die lebenswerte Gestaltung des öffentlichen Raums ist uns daher ein großes Anliegen. Dieser muss als Frei- und Bewegungsraum für alle da sein. Bänke, Trinkbrunnen und Spielmöglichkeiten in Wohnstraßen und Parkanlagen sollen zu einer aktiven und attraktiven Nutzung einladen.

Die gezielte Förderung einer sanften Mobilität, von Zufußgehen und Radfahren ist zukunftsorientiert und ökologisch. Gerade für kurze Wege ist das Fahrrad optimal. Wir wollen die Straßen so gestalten, dass Sie zum Zufußgehen und Radfahren einladen, z.B.: durch breite Gehsteige, Barrierefreiheit, ein flächendeckendes Radwegenetz, eine Platzgestaltung, die zum Verweilen einlädt, aber auch durch eine Standortpolitik, die die Nahversorgung sichert.

Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und kurze Intervalle schaffen ein dichtes Netz öffentlicher Verkehrsmittel. Wir unterstützen die Beschleunigung der Straßenbahnlinie 2 sowie den Bau der U5.

Autos sind Teil der Mobilität, den es intelligent zu nutzen gilt. Die Zahlen der Statistik Austria zeigen, dass der Autobesitz zurück geht. Immer mehr Menschen besitzen immer weniger Autos. Diese Entwicklung gilt es zu forcieren. Wer nicht unbedingt auf ein eigenes Auto angewiesen ist, kann durch die Nutzung von Car-Sharing auch die Stellplatzsituation verbessern.

Wirtschaften: Ein-Personen-Unternehmen, sowie Kleinbetriebe sind wichtig für die Josefstadt. Sie sichern die – besonders für ältere Menschen wichtige – Nahversorgung und prägen den individuellen Charakter des Bezirks.

Durch die Reaktivierung von leerstehenden Büro- und Geschäftsflächen und standortsichernden Maßnahmen, sollen Neuansiedelungen gefördert werden. Ein GründerInnenzentrum bietet die Möglichkeit, sich zu vernetzen und schafft die Voraussetzung für Kooperationen. Damit legen wir den Grundstein für eine nachhaltige, regionale, ökologisch und sozial verträgliche Wirtschaftsentwicklung.

Leben und Lernen: Die gerechte Teilhabe aller BewohnerInnen am sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Leben, ist die Basis guten Zusammenlebens. Wir setzen uns für einen Bezirk ein, in dem alle ihren „Platz“ haben.

Ausbau und Weiterentwicklung von Parkbetreuung, Seniorentreffs, Indoor-Spielplätzen und betreutem Wohnen fördert die Kommunikation zwischen den Menschen und wirkt städtischer Vereinsamung entgegen. Zusätzliche Kinderbetreuungseinrichtungen und der Ausbau von Ganztagesschulen ermöglichen Frauen mit Kindern einem Beruf nachzugehen und sichern einheitliche Bildungsstandards fernab sozialer Unterschiede.