Alexander Spritzendorfer gibt auf!
Okt02

Alexander Spritzendorfer gibt auf!

Der „Notkandidat“, der nach dem Putsch gegen Heribert Rahdjian als grüner Spitzenkandidat aus dem Hut gezaubert wurde gibt auf. In der heutigen Ausgabe der Wiener Zeitung, verabschiedet sich Alexander Spritzendorfer eine Woche vor der Wahl vom auf seinen Plakaten verkündeten Anspruch nächster Josefstädter Bezirksvorsteher zu werden. An einen Wahlsieg glaubt er nicht mehr, seine Homepage www.spritzendorfer.at ist bereits vom Netz genommen! Spritzendorfer in der Wiener Zeitung:“Ich stelle mich darauf ein, fünf Jahre bis zur nächsten Wahl darauf zu warten.“ Spritzendorfer hat offensichtlich im direkten Kontakt mit der Josefstädter Bevölkerung erkannt, was seine Landes-Chefin Maria Vassilakou von Anfang an gesagt hat. „Die wollen Rahdjian!“ Sicherlich teilen die meisten JosefstädterInnen, was Maria Vassilakou im Standard sagt. Nämlich dass Heribert Rahdjian „hervoragende Arbeit geleistet“ hat und „von vielen in der Stadt geschätzt wird – nur nicht von einigen Leuten in seiner Bezirkspartei“. Für den Pappkandidaten Alexander Spritzendorfer ist als völlig Unbekannter, ohne jegliche Erfahrung in der Bezirkspolitik und mit einer im totalen Chaos erstickten Bezirkspartei, die 2 Monate vor der Wahl sämtlichen konstruktiven Kräfte ausgeschlossen hat, ist die Wahl nicht zu gewinnen. (Zur Erinnerung: Ausgeschlossen wurden Bezirksvorsteher Rahdjian, Klubobfrau Erika Furgler, Bezirksvertretungs-Vorsitzender Daniel Sokolov, die Bezirksrätinnen Ingrid Gurtner und Edith Starl, sowie sieben weitere AktivistInnen) Ein ganz anderer Rückenwind weht hingegen für den amtierenden Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian: Auf der Straße ist der Zuspruch enorm. Aus allen Teilen der Bevölkerung und allen politischen Couleurs. Die Leute schätzen Heribert einfach als sachlich, kompetent und fair! Und für den echten grünen Wind der seit fünf Jahren in der Josefstadt weht. Wir kämpfen weiter bis zum 10.10.! Wenn es jetzt noch gelingt den GrünwählerInnen zu vermitteln, dass man mit einer Stimme für die Grünen auf ein totes Pferd setzt und nur mit einer Stimme für „ECHT Grün“ der Bezirksvorsteher in der Josefstadt geretten werden kann, ist am Wahlabend wieder ein echter grüner Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian drinnen. Wir spüren, wir sind auf der Überholspur. Von ganz vielen Grünen hört man hinter vorgehaltener Hand: „Unterstützt und wählt den Rahdjian, nur mit ihm ist die Wahl zu gewinnen und ein Echt Grüner Bezirksvorsteher machbar!“ (EDIT: Alexander Spritzendorfer hat es sich nun doch wieder anders überlegt die Homepage wieder online. Der Wahlkampf für den Bezirksvorsteher bleibt aber anscheinend eingestellt, sein Blog ist zumindest seit 2 Wochen...

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Das Grüne Wahlkampf-Comic
Okt01

Das Grüne Wahlkampf-Comic

Im gestrigen Wahl-Chat der Presse hält Maria Vassilakou entrüstet fest: „Ich halte Comics wie jene der FPÖ für eine grottenschlechte und darüber hinaus geradezu kriminelle Art und Weise, an Jugendliche heranzutreten…“ Die Grünen Josefstadt und Alexander Spritzendorfer sehen das anders. In einem Comic, dass in den letzten Tagen an JugwählerInnen verschickt wurde, macht man sich über „Echt Grün“ lustig – und das mit rassistisch konnotierten Schimpfworten. Das Demokratieverständnis der Grünen zeigt sich, indem man die Kandidatur von „Echt Grün“ als Kasperltheater bezeichnet. Ein Teufelchen in der Ecke bringt dann die Meinung der Grünen über den politischen Mitbewerber auf den Punkt: „Vollkoffer wennst mich fragst…“ Die Aussendungen an sich richten sich ohnehin von selbst. Bemerkenswert ist aber die Verwendung des Schimpfwortes „Vollkoffer“. Laut Wiktionary ist das Schimpfwort „Koffer“ das Österreichische Synonym des rassistischen Schimpfwortes „Kaffer“ mit dem laut Wikipedia europäischen Kolonialisten und Einwanderern zu Zeiten der Apartheid die Afrikanische Mehrheitsbevölkerung herabgewürdigt haben. Als „Verkafferung“ (österr. sich verkoffern = sich verirren) versteht das Deutschen Kolonial-Lexikon von 1920 das „Herabsinken eines Europäers auf die Kulturstufe des Eingeborenen“ eine „bedauerliche Entartung weißer Ansiedler“. Immerhin eine bemerkenswerte Leichtfertigkeit für eine Bezirkspartei die Heribert Rahdjian des lateneten Sexismus überführt hat, wenn er in einer Aussendung ein Binnen-I vergessen hat! Betrachten die Grünen also die Bezirksvertretungswahlen (und die Tatsache, dass wir  von unserem passiven Wahlrecht Gebrauch machen) als Kasperltheater, und ist die Kandidatur von „ECHT Grün“ eine „bedauerliche Entartung“ der reinen Grünen Lehre? Wir warten noch auf Aufklärung! Hier die ganze Zeichnung als PDF zum...

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Die Grünen und wir. Letztes Kapitel.
Sep14

Die Grünen und wir. Letztes Kapitel.

In der gestrigen Sitzung des Landesvorstandes der Wiener Grünen wurde unser Ausschluss aus der Partei beschlossen. Erika Furgler, Ingrid Gurtner und Christoph Ulbrich wurden ausgeschlossen. Gerald Wachter, Martin Wurnig, Attila Kovacs und Daniel Sokolov werden in einer der nächsten Sitzungen ausgeschlossen. Aida Alifendic, Mustafa Köseoglu wurden so wie Heribert Rahdjian (der ja nie Mitglied der Grünen war) bereits mit sofortiger Wirkung aus der Bezirksgruppe 8 ausgeschlossen. Einen Antrag auf Ausschluss aus der Partei gibt es aber noch nicht! Damit ist ein Schlussstrich gezogen. Wir sind weiterhin Grüne im Geiste und im Herzen – aber halt nicht in der Partei! Der Ausgang des Verfahrens war schon im Vorhinein absehbar. Auch wenn die Statuten der Grünen bei einer Gegenkandidatur (zumal auf Bezirksebene) den Ausschluss nicht zwingend vorschreiben, wurde klar vermittelt, dass in einem solchen Fall der Ausschluss praktisch immer erfolgt. Spannend wird die endgültige Entscheidung über den Ausschluss von Maria Kovacs. In Ihrem Fall liegt, da sie nicht auf der Liste Heribert Rahdjian steht, keine Gegenkandidatur vor. Sie ist lediglich mit Attila verheiratet (was sicher kein Grund für einen Ausschluss sein kann)! Ob allein intern geäußerte Sympathiebekundungen für Heribert als Ausschlussgrund genügen wird sich zeigen. Der Landesvorstand hat in der Diskussion die Meinung vertreten, dass die Mobilmachung und Anwerbung von neuen Mitgliedern Teil der Basisdemokratie ist. Dazu kann auch gehören, dass die Bezirksgruppe vor der entscheidenden Abstimmung von 30 auf über 70 Personen anwächst. Auch, dass an der Abstimmung Leute Teil nehmen, die die KandidatInnen nicht kennen und Einflüsterer für Ihre Entscheidung benötigen, sei zwar nicht ideal aber bei basisdemokratischen Entscheidungen der Grünen üblich! Es sei ja auch im Parlament Gang und Gebe, dass MandatarInnen abstimmen ohne den Sachverhalt tatsächlich zu kennen. In letzter Zeit gab es etliche Wortmeldungen – auch ranghoher – Grün-PolitikerInnen, die eine Diskussion über die Listenerstellung und die Usancen in Sachen Basisdemokratie eigefordert haben. Ein solches Interesse an einer Diskussion über die Handhabung der Basisdemokratie konnten wir Wortmeldungen des Landesvorstands nicht entnehmen. Uns wurde im Vorfeld die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt, die wir hier gerne veröffentlichen wollen. Stellungnahme Furgler Stellungnahme Gurtner Stellungnahme...

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Echt Grün wächst
Sep02

Echt Grün wächst

Immer mehr Josefstädter Grüne unterstützen die Liste des amtierenden Bezirksvorstehers! Die Zahl der MandatarInnen und AktivistInnen der Josefstädter Grüne die den politischen Stil und persönlichen Umgang in der grünen Bezirksgruppe nicht mehr mittragen können und wollen, wächst. Immer mehr Grüne unterstützen den amtierenden Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian und „Echt Grün – Liste Heribert Rahdjian“ Wir freuen uns, dass der Grüne Bezirksrat und Vorsitzende der Bezirksvertretung Mag. Daniel AJ Sokolov für Echt Grün – Liste Heribert Rahdjian kandidiert Auch Drin. Aida Aliefendic hat ihre Kandidatur für die Grünen zurückgezogen und stellt sich  auf der Liste von Echt Grün der Wahl. Der langjährige Grün Aktivist MMag. DI. Mustafa Köseoglu unterstützt diesmal ebenfalls Echt Grün – Liste Heribert Rahdjian! Im Sinne einer offenen BürgerInnenliste bekommt Echt Grün aber auch immer mehr Unterstützung von immer mehr engagierten JosefstädterInnen, die wenig über haben für Grüne Querelen, denen es aber ein Anliegen ist, dass Heribert Rahdjian seine Arbeit für den Bezirk weiter machen kann. Ihre Unterstützung und Kandidatur haben in den letzten Tagen auch Maga. Johanna Klösch, Mag. Klaus Neumann, DI Franz Waldner...

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Lebendige Straßen
Aug23

Lebendige Straßen

Der Leerstand von Immobilien ist – genauso wie die steigenden Wohnkosten – ein massives Problem. Angeblich stehen in Wien bis zu 80.000 Wohnungen leer. Für jeden sichtbar wird das Problem anhand leerstehender Geschäftslokale. In der Josefstadt ist es Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian im Rahmen des Projekts „Lebendige Straßen“ in den letzten 5 Jahren gelungen die Zahl der leerstehenden Geschäftslokale von fast 20% auf derzeit unter 10% zu senken. Dazu ist oft langwierige Überzeugungsarbeit bei den Hauseigentümern und Vermietern notwendig.Die Arbeit lohnt sich aber. Denn lebendige Straßen sind ein wesentlicher Aspekt für mehr Lebensqualität im Bezirk. Neben der Vermietung gibt es noch andere Möglichkeiten Gassenlokale zu beleben. ZB durch temporäre Nutzung als Ausstellungsraum oder Treffpunkt für die Nachbarschaft. Eine Legalisierung von Hausbesetzungen – wie heute von den Wiener Gürnen gefordert – ist ganz sicher der falsche Weg, weil sie nur das Mißtrauen der Vermieter verstärkt und die Gesprächsbasis zwischen Bezirk, Vermietern und Mietern...

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