Heribert Rahdjian im Interview
Jun15

Heribert Rahdjian im Interview

Die Echten für den Achten! So sehen wir uns… Aber welche Personen stehen hinter ECHT-Josefstadt? Um diese Frage zu beantworten, werden wir in der nächsten Zeit unsere KandidatInnen und AktivistInnen vorstellen. Dabei wollen wir aufzeigen was uns wichtig ist, wofür wir eintreten und warum wir politisch tätig sind. Den Beginn machen wir mit unserem Spitzenkandidaten, Heribert Rahdjian.   Wer ist Heribert Rahdjian? Ein Josefstädter seit Geburt. Vater Armenier, Mutter Wienerin. Nach Volksschule und Gymnasium in Wien habe ich drei Semester Jus an der Uni Wien studiert. Mit 18 Beginn meiner 43-jährigen Berufstätigkeit in der Hotellerie. 1995 haben mich die Wiener Grünen zur Mitarbeit eingeladen und – ohne Mitgliedschaft – zum Bezirksvorsteher aufgebaut. Nach dem Wahlerfolg 2005 war ich bis 2010 Josefstädter Bezirksvorsteher – bis die Zusammenarbeit 2010 durch die Josefstädter Grünen einseitig beendet wurde.   Warum bist du bei EJ aktiv? Die Vorgeschichte von ECHT Josefstadt ist für Nichteingeweihte ein wenig verwirrend. Viele wissen bis heute nicht, warum es ECHT Josefstadt überhaupt gibt und dass die Grünen im Juni 2010 bei der Kandidatenauswahl die sichere Chance auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit ihres Bezirksvorstehers durch interne Machtspiele so leichtfertig vertan haben. Etwa 10 Bezirks-Grüne waren damit heimatlos. Wir haben damals mit dem Gedanken gespielt, aufzuhören. Viele Freunde und Sympathisanten wollten aber, dass wir weiterhin vernünftige Politik machen und überredeten uns, mit einer Bürgerliste anzutreten. Diese hieß zunächst „ECHT Grün“, – auch um zu zeigen, dass allgemein grünes Gedankengut uns auch weiterhin bewegt. Wegen Verwechslungen und anderen Unzukömmlichkeiten wurde der Name dann auf „ECHT Josefstadt Liste Heribert Rahdjian“ geändert. Nach nur etwa 5-wöchiger Wahlwerbung hat unsere Liste am 10.10.2010 auf Anhieb etwa 12% der Stimmen und 5 Mandate errungen. Laut Stadt Wien-Statistik ein erst- und bisher einmaliger Erfolg für eine neue Fraktion.   Welche Themen liegen dir besonders am Herzen? Schon seit mehr als 40 Jahren bin ich in der regionalen Kommunalpolitik tätig. Vor allem Umweltthemen (speziell der Umgang mit Ressourcen und das Thema Müll), Lebensqualität auf Bezirksebene (Wohnumfeld, Flächenwidmung, öffentlicher Raum, Parkanlagen, grüne Innenhöfe etc.), aber auch Demokratie und soziale Gerechtigkeit (Antidiskriminierung, leistbares Wohnen etc.) waren mir immer zentrale Anliegen.   Wo wart ihr in der letzten Funktionsperiode erfolgreich? Das einzugrenzen ist gar nicht so leicht. Im Laufe der vergangenen fast 5 Jahre haben wir hunderte wichtige Anfragen und Anträge in der Josefstädter Bezirksvertretung eingebracht. Die meisten wurden entweder einstimmig oder mehrheitlich angenommen, bzw. den jeweils zuständigen Ausschüssen oder Kommissionen zur weiteren Behandlung zugewiesen. Viele größere und kleinere Änderungen und Verbesserungen sind Erfolge unserer Fraktion. Ganz ohne Schönfärberei: unsere Bilanz der vergangenen 5 Jahre Arbeit für den Bezirk kann sich sehen lassen. Unser großer Vorteil: durch Parteienunabhängigkeit kommen wir...

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Öffnung des Gartens im ehemaligen Finanzamt
Dez08

Öffnung des Gartens im ehemaligen Finanzamt

Vor der Wahl 2010 wurde der Josefstadt von der ÖVP eine Öffnung der beiden Grünflächen des Palais Strozzi – nach dem Auszug des Finanzamtes – versprochen. Nun, einige Jahre später, ist es noch immer nicht  soweit.  Seit Jahren drängt unsere Fraktion mit Anträgen und Anfragen auf Realisierung. Das Palais Strozzi ist Bundeseigentum. Vor einigen Wochen stand aber Privatisierung, also Verkauf und Umbau, zur Diskussion – mit der zweifelhaften Aussicht auf  Wohnungen für „unsere Josefstädter“ zu einem Quadratmeterpreis ab  5000 EURO. Ähnlich wie beim ehemaligen Kartographischen Institut des BEV am Hamerlingplatz: dort werden derzeit sündteure Wohnungen und Seniorenappartements gebaut und sogar die vorgeschriebene 50%-ige „Sozialnutzung“ wird mit allerlei Tricks umgangen. „Leistbares Wohnen“? Die letzten Neuigkeiten finden wir wieder etwas erfreulicher: nach zwischenzeitlicher Absage wird nun eine Vermietung an das IHS (Institut für Höhere Studien) neuerlich in Betracht gezogen. Falls IHS einer Öffnung des 2. Hofes („Strozzipark“) zustimmt,  könnte eine wunderschöne kleine Grünanlage der Allgemeinheit zugänglich gemacht...

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Gehen wir den Weg der letzten 5 Jahre weiter
Okt09

Gehen wir den Weg der letzten 5 Jahre weiter

Die Ausgangslage war denkbar schlecht. Kurz vor der Wahl wurde Heribert Rahdjian, einer „der erfolgreichsten grünen Kommunalpolitiker Österreichs“ (Die Presse, 12. Juni 2010) in einer sehr zweifelhaften Aktion von ein paar Karrieristen aus der eigenen Partei weggeputscht weil ein paar jüngere mit Posten versorgt werden wollten. Und das obwohl „von [Grünen-] Klubchefin Maria Vassilakou abwärts sämtliche Stadtgrünen stets betonten, dass Rahdjian im Achten außerordentlich gute Arbeit leiste.“ (Der Standard, 10. Juni 2010) Wir haben Heribert überredet, sich nicht einfach weg schieben zu lassen und als Bezirksvorsteher – als denkbar bester und überparteilicher Bezirksvorsteher – weiter zu machen! Der Wahlkampf ist vorbei. Heribert und unser Team (rund 25 BürgerInnen hauptsächlich Grüne aber auch Menschen anderer politischen Coleurs) haben getan was in unserer Macht steht, den tollen Weg weiter gehen und die tolle Arbeit die Heribert und seine BezirksrätInnen – die ebenfalls aus der Partei ausgeschlossen wurden – weiter machen zu können. Jetzt liegt es in Ihrer Hand. Wenn Sie Josefstadt in den letzten 5 Jahren positiver als zuvor erlebt haben, wenn Sie Heribert Rahdjian als Bezirksvorsteher für alle – und nicht nur die eigene Klientel – erlebt haben, wenn Sie die Politik, wenn Sie den Menschen Heribert Rahdjian weiter wollen, dann geben Sie uns Ihre Stimme. Wählen Sie auf Bezirksebene diesmal „ECHT Grün – Liste Heribert Rahdjian“! Danke Echt Grün – Liste Heribert Rahdjian Heribert Rahdjian Drin. Erika Furgler Mag. Ingrid Gurtner Mag. Christoph Ulbrich Maga. Katharina Wurnig DI Martin Wurnig Drin. Aida Alifendic Gerald Wachter Dipl.-Kff. Doris Stark DI Franz Waldner Attila und Maria Kovas Maga. Johanna Klösch Dr. Peter Schätzl DI MMag. Mustafa Köseoglu Mag. Daniel Sokolov Monika Preisl Johanna Pichler Franz Haider, Josef Stark und als weitere UnterstützerInnen Univ.Prof. Dr. Toni Reinelt Univ.Prof. Drin. Gisela Gerber DI Christine Plaza Pieters-Falkner Dr. Erik Buxbaum Mag. Peter Jungwirth Dr. Mesrop Krikorian Mag. Harald Seisenbacher Mag. Peter Wöss Bodo...

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(Wahl-) Schlachtfeld Josefstadt
Okt07

(Wahl-) Schlachtfeld Josefstadt

Kein Bezirk ist bei dieser Wahl härter umkämpft als die Josefstadt. Eine unglaubliche Materialschlacht spielt sich gerade in die Postkästen der JosefstädterInnen ab. Als Namensliste, die den Wahlkampf aus der privaten Tasche finanziert, können wir da nicht mithalten. Es treibt schon interessante Blüten, was die Parteien der letzten Wahlkampfwoche aufbieten. Die Grünen Die Grünen setzen auf eine frei erfunden Horrorgeschichte. Auf den Hofgarten in der Skodagasse 13. Zur Erinnerung: Vor 5 Jahren sollte das Grünland in Bauland umgewidmet und ein Hochhaus gebaut werden. Heribert Rahdjian konnte damals in einem längeren Kampf gegen das Rathaus die Umwidmung des Grundstückes Skodagasse 13 verhindern, ein Bebauungsverbot durchsetzen und das Grünjuwel retten. Das will der Spitzenkandidat der Grünen Alexander Spritzendorfer laut Bezirkszeitung jetzt wieder tun. Alleine, es gibt nach Auskunft der MA21A (Planungsauskunft) bzw. der MA37 (Baupolizei) keine Baubewilligung für ein (oder zwei) Häuser. Nicht einmal einen Antrag auf Umwidmung des Grundstückes in Bauland. Selbst die Eigentümer der Liegenschaft wissen nichts von irgendwelchen Bauvorhaben auf ihrem Grundstück. Das von BV Heribert Rahdjian erwirkte Bebauungsverbot ist aufrecht und niemand denkt daran, es aufzuheben. Don Quixote Spritzendorfer kämpft gegen die Verbauung eines Grundstückes, das niemand verbauen will! Ein Wahlkampf-Gag! Apropos Einbildung: Nachdem Alexander Spritzendorfer vor einer Woche die Wahl bereits für verloren erklärt hat, hat er es sich jetzt doch wieder anders überlegt und berichtet auf seiner Homepage davon, dass „alle Umfragen auch für den kommenden Sonntag auf ein knappes Ergebnis hin[deuten]“. Quellenangaben gibt es für diese „Umfragen“ keine. Wahlkampf-Gag Nr. 2. Es ist völlig Aussichtslos, dass Alexander Spritzendorfer Bezirksvorsteher wird. Die ÖVP Nach der „witzigen Aktion“ „Menschen weg für mehr Parkplätze“ kämpft die ÖVP in der letzten Woche noch einmal um die JungwählerInnen. Das Jugendprogramm heißt „Freibier für alle“ und Veronika Mickel beweist großes Geschick im Ausschenken von Bier – seit jeher Kernkompetenz der ÖVP-PolitikerInnen. Mit 1-Euro-Partys können wir natürlich nicht mithalten. Wie schon geschrieben haben wir versucht, einen Teil unseres Wahlkampfbudgets statt für derartige Stammtisch-Aktionen für etwas wirklich Sinnvolles einzusetzen und das Äquivalent von 1000 ÖVP-1-Euro-Bieren an die Kinderkrebsforschung des St. Anna Kinderspital gespendet. Jedem das seine. Die SPÖ Auch der SPÖ haben es die Jugendlichen angetan. Sie initiiert 5 Tage vor der Wahl ein Projekt mit dem verheißungsvollen Namen „Vitamin8“. Bis jetzt ist das nur eine Website. Aber Raphael Sternfeld hat einiges vor. Er will nämlich seine ausgezeichneten Kotakte zum „roten Wien“ nutzen, um Jugendlichen aus der Josefstadt Jobs zu verschaffen. Schließlich sind für die SPÖ alle Jugendlichen gleich und sollen auch die gleichen Chancen haben. Und die Freunderln von Raphael Sternfeld sind ein bisschen „gleicher“. Ein bemerkenswerter Winkelzug, das, was der SPÖ seit Jahrzehnten vorgeworfen wird – nämlich die rote Freunderlwirtschaft – einfach...

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Wahlkampf im Endspurt!
Okt05

Wahlkampf im Endspurt!

Noch 5 Tage! Unser Wahlkampf ist im Endspurt und wir geben noch einmal Alles für einen Echt Grünen Josefstädter Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian. Dank der großartigen Unterstützung für Heribert können wir für die letzte Woche noch einige Dreieckständer in der Josefstadt aufstellen. Ein überparteiliches Personenkomitee für die Wiederwahl von Heribert Rahdjian formiert sich. Nachdem Bezirksvorsteher-Kandidat Alexander Spritzendorfer erkannt hat, dass man zum Bezirksvorsteher von der Bevölkerung und nicht von ein paar ParteifunktionärInnen gewählt werden muss und den Wahlkampf wegen Aussichtslosigkeit beendet hat, haben wir noch mehr Auftrieb. Spätestens ab jetzt ist Heribert Rahdjian der einzige „Grüne“, der sich Chancen ausrechnen kann (wieder) Bezirksvorsteher zu werden. Die Menschen erkennen: Entscheidend ist nicht das Grüne Parteibuch, sondern das grüne Herz! Wir mobilisieren noch einmal alle Kräfte! Unterstützen Sie uns, reden Sie über die Wahl, reden Sie über Heribert Rahdjian. Und geben Sie auf Bezirksebene „Echt Grün – Liste Heribert Rahdjian“ Ihre Stimme. Und wenn Sie noch nicht überzeugt sind, lesen Sie unser „20 Gründe für Echt Grün“ oder schauen Sie sich Heribert Rahdjian auf YouTube...

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