Über 100 Unterstützungserklärungen – Unsere Kandidatur ist fix!

Unsere Kandidatur ist fix! Heute Morgen hat Heribert Rahdjian die erste 100 Unterstützungserklärungen abgegeben. Das sind doppelt so viele wie eigentlich benötigt und zeigt welchen Zuspruch Heribert Rahdjian bei den JosefstädterInnen hat.

Die Kandidatur von Echt Grün – Liste Heribert Rahdjian ist damit gesichert.

Wir danken allen UnterstützerInnen und hoffen auf viele viele weitere – im Wahlkampf und besonders bei den Wahlen am 10. Oktober.

abgabe

7 Kommentare

  1. Oh, die Grünen (Nicht-echt) bekommen Hosensausen und schicken ihre Kampfposter los!

    Lieb, aber es nützt nichts. Der Bezirksvorsitz ist weg. Man muss sich das schon vorher überlegen, ob man sich auf Machtspiele in den Bezirken einlässt.

    • Sehr geehrter Herr (Bezirksrat?) Egger!

      Wie stehen Sie und Herr Rahdjian eigentlich zur Freigabe von Cannabis und zur Ansiedelung einer Fixer-Stube für Heroinsabhängige in der Josefstadt?

      • Zuallererst, lb Krabbelrobbe:

        ich bin kein Bezirksrat. Will ich auch nicht werden, ich bin und war auch nicht Mitglied der Grünen. Ich bin nur einfacher Wähler.

        Freigabe von Cannabis? Ja.

        Ich bin zwar kein Konsument, sehe aber die Problematik der Drogenpolitik vorrangig in der Kriminalisierung der Drogenkonsumenten. Diese sind leicht zu erwischen, die Hintermänner nicht. Aber damit löst man ein gesellschaftliches Problem nicht, welches immer schon vorhanden war. Jede Gesellschaft zu jeder Zeit hatte ihre Drogen. Je nach Gemütslage wurden diese einmal verboten, einmal erlaubt. Das war bei Tabak so, das war bei Alkohol so. Drogenpolitik ist auch eine Politik derer, welche im Grunde genommen davon leben. Und das sind nicht nur die Produzenten, Händler und Kleinlieferanten, auch die Justiz und die Exekutive benötigt das. Als Rechtfertigung, einen noch intensiveren Polizei- und Überwachungsstaat haben zu müssen. Und noch mehr Mittel, je höher das Budget eines Ministeriums ist, umso wichtiger ist es.

        Sie jedoch, Krabbelrobe, habe ich im Verdacht, ihre Frage nicht aus Interesse zu stellen, sondern sich in Ihrer Meinung bestätigt zu sehen. Mehr nicht. Jemand, der die Politik der Grünen unterstützt und deren Denkansatz zu Drogen kennt, fragt genau diese Frage nicht.

        Sie wollen nur provozieren. Und sehen sich dadurch in ihrer Meinung bestätigt, dass eine Öffnung der aktuellen Restriktionen zu einer Veranarchisierung der Gesellschaft führt.

        Ich behaupte, sie sind unehrlich. Sie fragen scheinbar, wollen aber im Grunde keine Information. Hätte ich gesagt: ich bin dagegegen, dann wären sie mir mit irgendwelchen Aussagen gekommen, dass ja die Grünen die Freigabe verlangt hätten. Nun, da ich jetzt sagte, dass es freigegeben werden soll, sagen sie sicher: Die wollen ja eh nur Haschen!

        Keine dieser Antworten wird es ihnen rechttun. Keine dieser Antworten würde sie in Ihrer Meinung auch nur einen Augenblick beeinflussen. Sie haben schon längst zu diesem Thema eine unverrückbare Meinung.

        Zum Thema Fixerstuben in der Josefstadt kann ich überhaupt nichts sagen, über Fixerstuben allgemein jedoch schon:

        Jeder Herointote, der durch falsche oder infizierte Spritzen oder durch nichtstandardisierte Ware stirbt, ist ein Herointoter zuviel.

        Lieber wäre es mir, wenn Menschen, die sich in so einer Situation befinden, in kontrolierter Art und Weise die Möglichkeit bekommen, diese Sucht leben zu können. Und nicht gezwungen sind, sich durch Beschaffungskriminalität oder durch Prostitution seinen Schuss „verdienen“ müssen.

        Der allerbeste Weg wäre die Möglichkeit, ausreichend Therapieplätze für einen qualifizierten Entzug zu schaffen. Allerdings wird das nicht mit jedem/jeder möglich sein. Von dieser Illusion müssen wir uns lösen. Es wird nicht geheh.

        Auch wenn wir zehntausende Entzugsplätze für Alkoholkranke schaffen, eine erfolgreiche Therapie wird nur für einen Teil möglich sein.

        In dieser Sache ist Alkoholabhängigkeit und Drogenabhängigkeit – und das gilt auch für Abhängigkeiten zu legalen Drogen, vom Arzt verschrieben – auf dieselbe Stufe zu stellen.

        Man sollte jedenfalls nicht so tun, als ob Heroinkranke und Fixerstuben das Problem sind, sondern sich eher fragen, warum jeder in Österreich eine Konzession für eine Branntweinstube bekommt. Und jeder über sechzehn sich dort bis zur Besinnungslosigkeit legal besaufen darf.

  2. Welchen Verlust bedeutet es eigentlich, eine Grünstimme zu verlieren, deren Alternative die FPÖ darstellt?

    Ich würde sagen:

    Bitte, wählen sie HCStrache. Sie scheinen dort recht gut aufgehoben zu sein.

  3. Thema Menschenverachtung:
    Wenn zur Halbzeit des Bezirksvorstehers Frau Müller die Devise ausgibt: Es ist genug – jetzt muss eine Frau an die Spitze (nämlich sie), dann kann sich jeder vorstellen, in welche Richtung das Mobbing gegangen ist. Wer hatte etwas davon?
    Heribert war und ist unbestrittener Bezirksvorsteher, er hatte nichts mehr zu gewinnen. Frau Müllers Kampagne war recht heftig: „Schleich dich alter Mann, wir brauchen dich nicht mehr“… „Ist der alte Trottel da?“….Die Zusammenarbeit in den letzten Jahren war von dieser Tonart geprägt. Vieles davon vor staunendem Publikum.
    Die, die nicht auf Müller/Ladstätter-Seite waren, haben zu spüren bekommen, was das bedeutet. Bis auf ein „altes“ Mitglied wurden in den letzten Jahren alle gegangen. Wie ist das mit Meinungsvielfalt, Toleranz, Demokratie…, grüne Grundwerte? Erinnert mich irgendwie an etwas anderes?

  4. Nun greifen die die Offiziell-Grünen wieder zu altbewährten Methoden: Benutzung des Internet zur Meinungsmache. Auch wenn es an Heribert manches zu kritisieren geben mag, so ist doch er einzig und alleine stets im Bezirk unterwegs gewesen. Alle anderen blieben in Deckung, hatten zu den Bewohnern keinen Kontakt, suchten ihn gar nicht. Heribert auf dem Rad mit schwarzem Fahrradhelm war der „Vorsteher“, stets ansprechbar. Die aktuelle Situation zeigt, dass gerade er keine Zeit dafür verschwendete, durch Intrigen im eigenen Klub seine Nominierung abzusichern. Er war mit recht der Meinung, daß es auf Arbeit und nicht auf Gemotze und Intriegen ankommen dürfe. Überraschend ist allerdings, wie sich die Landesspitze herausredet. Wer hat den den neuen Spitzenkandidaten besorgt ? Wer ist während der Nominierungssitzung herumgegangen und hat den Neumitgliedern erklärt, wer der „richtige“ Kandidat sei ? Rahdjian war naiv, das ist sein einziger Fehler. Aber jetzt zeigt er Mut. Das verdient Respekt.

  5. Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher!

    Ich werde mich nicht in ihre offensichtlichen Konflikte einmischen, aber eines kann ich Ihnen als Außenstehende mitgeben: Die Postings auf Ihrer Seite wimmeln nur so von anonymen, hasstriefenden Unterstellungen gegen einzelne Personen. Das lässt tief blicken und entsprechende – leider nicht gerade positive – Rückschlüsse auf Ihre neue Liste in Bezug auf Diskussionskultur und den Umgang mit Andersdenkenden zu. Politische Argumente hingegen fehlen mir. Ist es das Ziel Ihrer Frakttion oder Ihrer Mitposter, Menschen anonym zu diffamieren anstatt für unseren Bezirk etwas weiter zu bringen? So werden Sie keine Stimmen bekommen, zumindest nicht meine.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mag. Karina Pelzl, Piaristengasse 17, 1080 Wien

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