Heribert Rahdjian beim Mitbestimmungstag

Heribert Rahdjian beim Mitbestimmungstag des Jugendparlaments (JuPa) am Bennoplatz

Im Fussball-„Käfig“ des Spielplatzviertels ist noch reger Betrieb. Um 17:30h rufen dann Benny und Gery vom Familienbund auf zum Beteiligungsworkshop im „Parkviertel“. Vier Familienbundleute und einige Jugendvertreter versammeln sich um den Tisch. Benny sammelt die Ziele und die Beiträge, die sich mit den Josefstädter Parkanlagen und dem Bennoplatz im Besonderen befassen.

Beispiele:

Die Anlage (Käfige) wird des öfteren zu willkürlichen Tageszeiten mit dem Generalschlüssel für Parkanlagen gesperrt, angeblich von einer unbefugte Frau, die sich den Schlüssel „besorgt“ haben soll. Einheitsschloss auswechseln unmöglich, der Person ist – noch – unbekannt. Soll die MA42 oder die Polizei eingeschaltet werden?

Anderes Problem:

Das Eingangstor eines der Käfige ist störend angelegt, weil ein Steher, der das Gittertor offen halten soll in den Spielraum hineinragt und unfallträchtig ist. „Heribert, was sagst du dazu, es gibt doch nach außen genug Platz, um das so umzubauen, dass kein Hindernis für die sehr zahlreichen Spieler entsteht?“ Es folgt ein Lokalaugenschein und Heribert R., der  weiß, dass der Spielplatz nach Ö-Normen gebaut ist, empfiehlt eine Anfrage des JuPa an die Bezirksvertretung bei der nächsten JuPa-Sitzung am 18.Juni: ist ein Umbau möglich und wird Bezirk das beantragen? Einige weitere Wünsche werden protokolliert.

So wird Demokratie an der Basis sichtbar und praktisch erprobt. Die Mitwirkenden scheinen Gefallen daran zu finden und Heribert, früherer Bezirksvorsteher der Josefstadt, meint abschließend: „Hier wird der Jugend mit Augenmaß vermittelt, dass über alles gesprochen werden kann und soll, auch darüber, was Maßnahmen und Wünsche den Bezirk kosten“.