Basisradroute Pfeilgasse–Zeltgasse–Josefsgasse verbesserungswürdig!
Apr30

Basisradroute Pfeilgasse–Zeltgasse–Josefsgasse verbesserungswürdig!

Durch die Josefstadt führt eine der wichtigsten Routen im Wiener Radverkehrsnetz. Sie verbindet den Ring, bzw. die 2er-Linie, mit dem Gürtel und den westlichen Bezirken. Leider weist dieser Basisradweg etliche Schwächen und Gefahrenstellen auf, welche die BenützerInnen zum Ausweichen auf Schienenstraßen drängt, was nicht alle erfreut. Ein kleiner Erfolg unserer Anträge zur Entrümpelung des Radweges Pfeilgasse ist die schrittweise Entfernung der 3 Poller, die im Bereich Tigerpark an gefährlichen Ein- und Abbiegestellen mitten in der Fahrspur standen. Es hat mehrere Jahre gedauert und etlicher Anträge bedurft, aber jetzt ist die Spur endlich frei und viele Radler freuen und bedanken sich. Die Einmündung Josefsgasse in die 2er-Linie ist ein weiterer Schwachpunkt, weil dort infolge der Enge der Gasse kaum Sicht vorhanden ist. Dort und im Bereich des kleinen Parks an der Stolzenthalergasse sind Fußgeher und Radler ständig in Kollisionsgefahr. „Argus“ und „Radlobby“ fordern eine vorrangige  Bereinigung der Schwach- und Gefahrenstellen.  Für diese „Basisradroute“ ist übrigens grundsätzlich das Zentralbudget der Stadt Wien zuständig. Der Bezirk bräuchte nur Planung und Durchführung zu beantragen. Schließlich sind Radler wichtige Verkehrsteilnehmer und nützen der...

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Umstrittene Umbaupläne für den Hugo Bettauer-Platz
Mrz26

Umstrittene Umbaupläne für den Hugo Bettauer-Platz

Umstrittene Umbaupläne für den Hugo Bettauer-Platz (Kreuzung Langegasse-Zeltgasse-Josefsgasse) Nach dem misslungenen „Umbau“ des Gehsteigs im Maria Franc-Hof  (Zeltgasse 1A), „wo nach Ansicht der Anwohner 60.000.- EURO sinnlos vergeudet wurden“, soll nun ein weiteres Fleckerl in diesem Bereich – der Hugo Bettauer-Platz  – gleich anschließend Richtung Josefsgasse, neugestaltet werden. Die Grätzlbewohner wünschen sich seit vielen Jahren eine „ganze Lösung“, für diesen Bereich und keinen sündteuren Fleckerlteppich, der hinsichtlich Verhinderung des Durchzugsverkehrs  – von Döbling bis zum Karlsplatz – letztlich keine Verbesserung ihrer Lebensqualität bringt.  Gestaltet wird nach den Wünschen der BV nun ein entrümpelter Miniplatz. Zwei Schaltkästen werden seitlich angeordnet, die Litfaßsäule verschwindet. Ein neuer Betonplattenbelag auf dem angehobenen Kreuzungsplateau könnte eventuell einen kleinen Vorgeschmack auf die seit Jahren vorgeschlagene Gestaltung der Langegasse erzeugen. Nicht ganz, denn Platz und Parkplätze sollen symbiotisch weiterbestehen. Im Straßenraum des Maria Franc-Hofes sind Sitzgelegenheiten angeblich unerwünscht. Das grüne Alibi-Fleckerl mit dem Baum wurde entsprechend prohibitiv gestaltet. Auf den Hugo-Bettauer-Platz könnten aber –vielleicht – Tische und Bänke kommen. Dieser kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die Fraktionen einigen könnten, wird den Bezirk lt Magistrat dennoch statt 150.000 EURO bis zu 300.000 EURO kosten (!). So horrend teuer war auch die unnötige Gehsteigverbreiterung 2013 vor den 3 Häusern in der Albertgasse, die sogenannte „Albertpromenade“. Heribert Rahdjian: „Kleinkarierter geht’s  wohl nicht. Und viel zu teuer. Große, urbane Lösungen erscheinen derzeit rein parteipolitisch kaum durchsetzbar.  Die Sprecher der Bürgerinitiative „Lebenswerte Langegasse“, die mit der AGENDA Josefstadt kooperiert, werden  aber weiterhin auf ihren Forderungen bestehen. „Zunächst ist aber die Finanzierung blockiert. Der interfraktionell besetzte Finanzausschuss hat korrekte Pläne und Kalkulation angefordert“, wie Heribert Rahdjian abschließend...

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Philosophie im Café (Otto Neurath 1882-1945)
Feb09

Philosophie im Café (Otto Neurath 1882-1945)

Wenn Dr. Marie-Luise Leitner-Müllner zu „Phil im 8en“ einlädt, heißt das volles Haus im Café Rathaus. Diesen Samstag gabs wieder hochinteressante zwei Stunden mit dem Politikwissenschafter Dr. Günther Sandner über den Nationalökonomen Otto Neurath, samt anschließender reger Diskussion. Da wurden Fakten offenbar, wie z.B. die Ursprünge von Pictogramm und Logo, nachzulesen im Buch von Prof. Sandner. Neurath war auch in der Wiener Josefstadt tätig als Lehrer für Politische Ökonomie an der damals Neuen Handelsakademie Hamerlingplatz. Neurath und der ebenfalls in der Josefstadt lebende Kurt Gödel, der in der Josefstädterstraße Nr. 43-45 den sogenannten „Unvollständigkeitssatz“ entdeckte, gehörten auch dem Wiener Kreis an, einer Gruppe namhafter Philosophen und Wissenschafter, die Moritz Schlick hier versammelte. Gödel ging 1940 nach Princeton, USA, wo er eine Freundschaft mit Albert Einstein pflegte. Neurath ein Jahrgangskollege Schlicks (*1882) lebte während des Krieges in England, wo er vor 70 Jahren,1945, verstarb.        ...

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Volkskundemuseum in der Wiener Josefstadt auf neuen Wegen
Feb08

Volkskundemuseum in der Wiener Josefstadt auf neuen Wegen

Wer glaubt, im Palais Schönborn in der Josefstädter Laudongasse verstaube langweiliges Museumsinventar, der irrt gewaltig. Seit Jahren wird hier – in krassem Widerspruch zum äußeren Eindruck – ein ambitioniertes Programm gepflegt, den dieses alte Palais, welches im Eigentum der Stadt Wien steht, vermittelt. Abgesehen von zahlreichen Ausstellungen der letzten Jahre, von Symposien und hochkarätigen Vorträgen und Diskussionen, wurden auch neue Publikumsschichten erschlossen, die an manchen Tagen das Haus bzw. den Garten regelrecht stürmen. Beispielsweise, wenn den Sommer über im Open-Air-Kino Kurzfilme gezeigt werden. Derzeit finden Winter-Kindernachmittage an den Samstagen bis zum 28.März 2015, jeweils von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr, statt. PädagogInnen des Familienbundes und des Musischen Zentrums Wien (MZW) betreuen Kinder von 3 bis 12 bei Spiel und in wechselnden Workshops, wie Basteln, Zeichnen, Tanzen etc in den zu Indoorspielplätzen umfunktionierten Ausstellungssälen. Daneben kann auch die derzeitige Ausstellung „Baumzeit“ besichtigt werden. Finissage: 15.2., 15 Uhr, mit süßem Abschluss. Teilnahme gratis. Info unter: http://www.volkskundemuseum.at    ...

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Besuch am Markt in der Langegasse am Samstag den 7. Feb.
Feb07

Besuch am Markt in der Langegasse am Samstag den 7. Feb.

Samstag, den 7.2.2015 fand heuer zum zweiten Mal wieder der wöchentliche Markt in der Lange Gasse statt. Bei herrlichem Sonnenschein erfreuten sich viele an den verlockenden Angeboten. Lachende und herumtollende Kinder, freundliche VerkäuferInnen, frisches Obst, Gemüse, riesiges Käseangebot, Honig und Aufstriche aller Art, Forellen und Hendln, knuspriges Landbrot und Schinken und und und. Eine hervorragende heiße Pasta Fagioli (italienische Zuppa mit großen Bohnen) und strahlend blauer Himmel laden ein zum Verweilen. Ein Besuch am Markt in der Langegasse im Biedermeierbereich, zwischen Josefstädter Straße und Zeltgasse, macht Freude auch bei Minusgraden. Der Markt, der 2014 jeden Samstag von 9-15h zur Einrichtung wurde, ist – nach kurzer Unterbrechung – seit 31. Jänner wieder da. Dem Vernehmen nach zur Freude der Betreiber, Standler und KundInnen.        ...

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Verkehrszeichen bitte sinnvoll aufstellen!
Feb05

Verkehrszeichen bitte sinnvoll aufstellen!

Abgesehen vom Schilderwald, der nun durch die Ausweitung der Anwohnerstellplätze weiterhin enorm vergrößert wird, stehen etliche Verkehrszeichen, die den fließenden Verkehr regeln sollen, derart eklatant an falschen Stellen, dass man von „Orientierung für die Lenker“ nicht mehr sprechen kann. An einigen Kreuzungen sind wichtige Verkehrszeichen schwer einsehbar, bzw. einfach auf der falschen Seite, oder von anderen Einrichtungen verdeckt. Das führt mitunter zu brenzligen Situationen, wie manche Fahrer berichten.  Die Fotos von der Kreuzung Lederergasse – Florianigasse, die uns kürzlich übermittelt wurden, zeigen so einen Fall: aus der Sicht von Fußgängern eindeutig „Einbahn, Einfahrt verboten“, für sie aber nutzlos. Vom – oftmals ortsunkundigen – Fahrer wäre das an der gegenüberliegenden Ecke zweifelsohne wesentlich rascher und eindeutiger wahrnehmbar. Derartige Beschwerden erreichen uns immer wieder, werden aber leider amtlich abgeschmettert.  Zumindest bei Neuaufstellungen sollte auf sinnvolle und  effiziente Platzwahl mehr Bedacht genommen werden. Wie wichtig ist uns Verkehrssicherheit?...

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